Häufige Fragen

 

1. Welche Schüler und Schülerinnen nimmt die eccola auf?
2. Wer bezahlt das Schulgeld?
3. Ist die eccola eine Ganztagesschule?
4. Wie ist der Schulweg organisiert?
5. Wie wird mit disziplinarischen Schwierigkeiten umgegangen?
6. Bewirkt das Miteinander der Schüler eine Verschlimmerung der Symptomatik?
7. Gibt es Hausaufgaben?
8. Wie funktioniert die Reintegration?
9. Kann man an der eccola einen Schulabschluss machen?

 

 

1. Welche Schüler und Schülerinnen nimmt die eccola auf?

Buben und Mädchen im schulpflichtigen Alter (1. - 11. Schuljahr)
Unsere Aufnahmekriterien finden Sie hier.

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2. Wer bezahlt das Schulgeld?

Wir nehmen keine Privatzahler auf. Bedingung für eine Aufnahme ist eine Kostengutsprache seitens des Kantons oder der Gemeinde.
Nähere Informationen finden Sie hier.

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3. Ist die eccola eine Ganztagesschule?

Die eccola ist keine Tagesschule. (Begründung siehe hier)
Jeweils an einem Tag pro Woche gehen die Klassen auf einen Ausflug, hier sind die Kinder über Mittag betreut und verpflegt.

An einem weiteren Tag, an dem die Schüler auch nachmittags Unterricht haben, essen sie in der Mittagspause möglichst in ihrer Familie zu Mittag.
Sollte dies nicht möglich sein, sind wir den Eltern behilflich, eine andere geeignete Lösung zu finden (z.B. in einer privaten Gastfamilie oder an einem öffentlichen Mittagstisch).

An drei Nachmittagen ist unterrichtsfrei. Für die Freizeitgestaltung ist die Familie zuständig.

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4. Wie ist der Schulweg organisiert?

Die Schüler absolvieren den Schulweg selbständig mit ÖV (verschiedene Optionen siehe hier).

Für jüngere Schüler kann durch die zuweisende Behörde ein Schulbustransport beantragt werden. Dieser wird von der eccola organisiert und abgerechnet.

Die Notwendigkeit dieser Massnahme wird von uns in Absprache mit den Eltern regelmässig überprüft. Ziel ist in jedem Fall die selbständige Bewältigung der Wege.

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5. Wie wird an der eccola mit disziplinarischen Schwierigkeiten umgegangen?

Wir arbeiten weder mit einem fixen Katalog von Regeln noch mit den dazu gehörigen Strafen.

Viele unserer Schüler sind zu Beginn „straf-resistent", es ist ihnen gleichgültig, ob man ihnen Strafen androht, ja sie versuchen genau das zu provozieren. Wollte man ein System von aufeinander aufbauenden Strafmassnahmen durchsetzen, so müsste die letzte Konsequenz notwendigerweise der Schulausschluss sein – das würde unserer Aufgabe widersprechen.

Trotzdem darf man nicht „einfach alles" bei uns. „Niemanden verletzen" und „Nichts zerstören", das sind zwei Regeln, die in jedem Zusammensein von Menschen gelten. Wir beziehen klare Stellung gegen körperliche oder verbale Gewalt und intervenieren nötigenfalls. Wir bestehen auf einer Wiedergutmachung von Schäden in adäquater Form.

Andere Regeln entstehen und ändern sich je nach Notwendigkeit, immer so wenig und einfach wie möglich.

Die Durchsetzung der geltenden Regeln sowie das Setzen der nötigen Grenzen findet innerhalb der Beziehung zwischen Schüler und Lehrer statt. Da kann ein heiliger Zornausbruch viel mehr bewirken als „10 mal die Hausordnung abschreiben".

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6. Bewirkt das Miteinander der Schüler eine Verschlimmerung der Symptomatik?

Viele Eltern wünschen sich für ihr Kind einen idealen, das heisst möglichst störungsarmen Schulplatz. Sie sind besorgt, wenn sie erleben, dass ihr Kind an der eccola auf Klassenkameraden trifft, die ähnlich massive Schwierigkeiten haben.

Dass bei uns in mancherlei Hinsicht die Dinge anders gehandhabt werden, führt bei neuen Schülern und mehr noch ihren Eltern häufig zu verständlicher Verunsicherung. Es kommt mitunter zur Erstverschlimmerung der Symptomatik, die zur Aufnahme in die eccola geführt hat.

Diese Situation braucht Vertrauen und Geduld. Für uns ist sie der Kern unserer Arbeit mit jedem einzelnen Kind, weil wir davon ausgehen, dass die Ursachen für seine Schwierigkeiten genau in diesen Symptomen verborgen liegen. Unsere Erfahrung zeigt, dass diese anfänglichen Krisen den Ausgangspunkt einer langfristig positiven Entwicklung bedeuten.

Näheres zum pädagogischen Konzept findet sich hier.

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7. Gibt es Hausaufgaben?

Hausaufgaben führen bei fast allen unserer Schüler zu heftigsten Konflikten. Deshalb kann es angebracht sein, in einer ersten Phase die Hausaufgaben zu reduzieren oder sogar gänzlich darauf zu verzichten.

Mit wachsender Lernmotivation können Aufgaben für zu Hause allmählich aufgebaut werden – in der Regel umso leichter, je jünger die Schüler sind.

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8. Wie funktioniert die Reintegration?

Ziel der Beschulung an der eccola ist die Rückkehr ins öffentliche Schulsystem.

Verschiedene Parameter bestimmen diesen Ablauf:
- der Wunsch und die Fähigkeit des Schülers nach schulischer Normalität
- die Bereitschaft der Eltern und Unterstützung der involvierten Fachleute
- das Finden eines geeigneten neuer Schulplatzes
- das Einhalten des richtigen Zeitpunktes

Nähere Informationen finden Sie hier.

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9. Kann man an der eccola einen Schulabschluss machen?

Falls die Rückkehr ins öffentliche Schulsystem nicht möglich ist, kann (entsprechende Motivation und Leistung des Schülers vorausgesetzt) am Ende des 9. Schuljahres die Prüfung der Volksschule (WBS-Abschluss) abgelegt werden.
Schriftlich geprüft werden die Hauptfächer Deutsch und Mathematik. Die Einstufung ist sowohl in den A-Zug als auch in den E-Zug möglich.
Bei erfolgreichem Bestehen erhält der Schüler ein Zeugnis vom Amt für Volksschule über diesen teilweisen Abschluss.

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